Selbsthypnose

Was genau ist Selbsthypnose?

Selbsthypnose ist natürlich und einfach. Der Mensch wird mit der natürlichen Fähigkeit geboren in die Hypnose zu gehen. Es ist einfach ein «Zustand», der normalerweise als sehr angenehm empfunden wird. Wir erleben diesen Zustand mehrmals täglich, zum Beispiel wenn wir vertieft sind in ein Buch, joggen oder beim Tanzen. Die Aufmerksamkeit ist auf etwas ganz Besonderes gerichtet. Alles was rundherum passiert erscheint für den Moment unwichtig, wird aber wahrgenommen, genauso in der Hypnose. Im Grunde genommen ist jede Hypnose eine Selbsthypnose. Warum? Der Klient entscheidet, ob er in den Zustand der Hypnose gehen will oder nicht, sei das mit Begleitung des Hypnosetherapeuten oder allein. Niemand kann in Hypnose zu etwas gezwungen werden, was er/sie selbst nicht möchte.

Bei der Selbsthypnose versetzt man sich selbst mithilfe eines Ankers in den Zustand der Hypnose und gibst sich Suggestionen, die du zu 100 % selbst ausgedacht und auf sich abgestimmt hat bezüglich des Themas, welches man verändern will.

Für Menschen, die sich selbst helfen und weiterentwickeln wollen ist die Selbsthypnose eine sehr gute Wahl.

Wie wirkt Selbsthypnose auf unseren Körper und Geist?

Selbsthypnose wirkt sich sehr positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus, weil der Parasympathikus aktiviert wird. Das ist der Teil des vegetativen Nervensystems, der dem Leben dient. (autom. Körperfunktionen: Herzschlag, Verdauung etc.) Er ist zuständig für die Regeneration, Selbstheilung, Lernen, Kreativität und den Aufbau von Energiereserven. Das innere Gleichgewicht unseres Organismus wird durch seine Aktivität wieder hergestellt.

Der Parasympathikus ist für die Wartung unseres Körpers zuständig und wird durch Liebe, Freude, Gelassenheit, Lebensfreude – und Hypnose aktiviert!

Angst, Ärger, Wut, Hass und Sorgen aktivieren den Sympathikus, den Gegenspieler des Parasympathikus.

Der Sympathikus dient dem Überleben und versetzt den Körper in höchste Leistungsbereitschaft. Evolutionär wird er auch als Kampf-Flucht-System bezeichnet. Bei Stress passiert folgendes: es fliesst weniger Blut in die Verdauungsorgane und ins Gehirn. Der Grossteil des Blutes fliesst in die Beine und Arme, damit wir schneller laufen oder besser kämpfen können. Der Herzschlag und die Atmung werden angeregt und die Pupillen werden erweitert, um Gefahren leichter zu erkennen. Aus den Nebennieren werden Stresshormone ausgeschüttet. Diese Reaktionen dien(t)en dem Überleben.

Die Funktion des Parasympathikus und seine lebens- und gesundheitserhaltenden Massnahmen überwiegen. Der Sympathikus sollte nur in Gefahr, also Notfall eingreifen und uns retten. Daraus folgt logischerweise, dass wenn der Sympathikus zu oft und anhaltend aktiv ist sich das schädlich auf Organe und Immunsystem auswirken kann.

Mit der Selbsthypnose wird ganz gezielt der Parasympathikus aktiviert und der Sympathikus in seiner Funktion heruntergefahren. So kann der Körper in einen optimalen Zustand versetzt werden, welcher gebraucht wird, um die Selbstheilungskräfte zu aktiveren.  Die Selbsthypnose tut der Psyche wie auch dem mentalen Zustand gut. Demzufolge führt sie zu mehr Zufriedenheit, Gelassenheit und Wohlbefinden.

Weitere positive Aspekte sind: Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit, Verbesserung der Differenzierungsfähigkeit der körperlichen Wahrnehmung, Beruhigung Gedankenkarussell, einfacherer Umgang mit stressigen Situationen.

DURCH SELBSTHYPNOSE WIRD DIE FÄHIGKEIT SICH BEWUSST ZU ENTSPANNEN UND KÖRPER, GEIST UND SEELE WIEDER IN EINKLANG ZU BRINGEN STARK GEFÖRDERT!